Behandlung

Nach der Untersuchung des Pferdes durch Ganganalyse, dem Vorgespäch und anschließend abtasten, Fühlen und verschiedenen Beweglichkeitsprüfungen entsteht ein Gesamtbild, aus dem sich die Behandlung ableitet.

Diese wird mit dem Besitzer besprochen. Die Ausrüstung wird auf Passform überprüft, in der Regel ist dies der Sattel.

Lahmeiten sollten immer von Tierarzt abgeklärt werden. Daraufhin kann eine begleitende und verantwortungsvolle Physiotherapie druchgeführt werden.

Die Therapie besteht aus:

  • Massagen. Sie dienen der Aufwärmung und Lockerung der Muskulatur, dem Lösen von Verspannungen und Verklebungen.
  • Dehnungen. Sie steigern die Elastizität der Muskeln und Sehen, und somit auf die Beweglichkeit des Pferdes. Entlasten die Gelenke.
  • Osteophatie und Craniosacrale Therapie (siehe "Physio und Osteo").
  • Tenstherapie. Mit Hilfe von Reizstrom können gezielt einzelne Muskeln entspannt werden. Schmerzen werden gelindert.
  • Akupressur. Dies ist eine Methode aus der traditionellen chinesischen Medizin. Sie ist der Akupunktur ähnlich, aber sanfter. Es werden Akupressurpunkte durch Fingerdruck manipuliert. Es entsteht ein Energieausgleich im Meridian, die Selbstheilungskräfte werden angeregt.
  • Kinesiotape lösen Verklebungen, helfen bei Lymphstau, verbessern die Durchblutung
  • pulsierende Magnetfeldtherapie
  • begleitende Krankengymnastik

Es kommen nie alle Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz. Je nach Ziel der Therapie werde ich einen Therapieplan erstellen. Zwischen 4 und 8 Therapieeinheiten sind sinnvoll, um eine Veränderung der Muskulatur, Sehnen und Gelenkbeweglichkeit zu bewirken. Der sogennante "Trainingseffekt".

Ebenso möglich ist eine reine prophylaktische Therapie zur Leistungssteigerung oder Turniervorbereitung – durch Verbesserung der Beweglichkeit, gesteigerte Elastizität der Muskeln, Sehnen und Bänder.